Lawinenlagebericht Oberösterreich

Dienstag, 25.2., 0.00 Uhr

In den Hochlagen Triebschnee beachten!

 

Gefahrenbeurteilung

In den höheren Lagen ist kleinräumig geringmächtiger Triebschnee zu beachten. Einzelne Gefahrenstellen befinden sich nordost- über ost- bis südseitig im kammnahen Steilgelände sowie in verfüllten steilen Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von kleinen bis mittleren Schneebrettlawinen ist hier durch große Zusatzbelastung möglich. Durch anfangs mildere Temperaturen und auch Sonnenschein sind im felsdurchsetzten Steilgelände einzelne spontane Lawinen, auf vergrasten Steilhängen außerdem auch Gleitschneelawinen möglich.

Schneedeckenaufbau

Die Altschneedecke hat sich deutlich gesetzt und kann sich mit der nächtlichen Ausstrahlung etwas festigen. Dazu gibt es nur rund 10 cm Neu- bzw. Triebschnee vom Montag, der teils störanfällig ist. Die Schneedecke ist allgemein stark vom Wind beeinflusst und sehr unregelmäßig verteilt. Rücken und Grate sind oft abgeweht, verharscht oder vereist, Mulden und Rinnen gut verfüllt. Verstärkt durch Regen in der Nacht zum Montag ist die Schneedecke schon bis in die Hochlagen feucht, in tieferen Lagen, wo oft sehr wenig Schnee liegt, auch nass.

Tendenz

Starker Wind und frischer Triebschnee lassen die Lawinengefahr wieder etwas ansteigen.