Letzte Messwerte von 8.00 Uhr

Das ist eine Sturmwarnung für ganz Österreich. Das Sturmtief "Fabienne" zieht über Tschechien und Polen nach Osten, gleichzeitig überquert uns eine massive Kaltfront. Diese bringt zeitweise intensiven Regen, teils heftige Gewitter und Graupelschauer, vor allem aber stürmischen Nordwestwind!

Die ersten Sturmböen gibt es am Sonntag Abend von Vorarlberg bis Oberösterreich, im Lauf der Nacht auf Montag dann allmählich in ganz Österreich. Wir erwarten verbreitet Windspitzen zwischen 80 und 100 km/h. Im Donauraum, im Nord- und Mittelburgenland sowie in der Obersteiermark sind in der zweiten Nachthälfte vereinzelt sogar Orkanböen um 120 km/h möglich! Auf den Bergen können die Windgeschwindigkeiten auch über 150km/h liegen.

Am Montag Früh bzw. Vormittag sollte der Sturm allmählich überall nachlassen.

Mögliche Auswirkungen:

In den vom schweren Sturm betroffenen Gebieten kommt es stellenweise zu Problemen auf den Straßen oder bei Bahnverbindungen, etwa durch umgestürzte Bäume. Da der Großteil der Bäume noch gut belaubt ist, haben diese mehr Angriffsfläche und sind deshalb deutlich windanfälliger als im Spätherbst oder im Winter. Auch Schäden an Dächern, Baugerüsten oder Plakatwänden sowie lokale Stromausfälle sind möglich. Nicht unbedingt nötige Autofahrten in gefährdeten Straßenabschnitten (z. B. Walddurchfahrten oder Alleen) sollten vermieden und Gärten oder Balkone sollten sturmsicher gemacht werden. Das Hochgebirge ist zu meiden, bzw. sollte man unbedingt Schutzunterkünfte aufsuchen.

Heute, Montag

Gefährliches Bergwetter mit orkanartigem Sturm! Es weht stürmischer Nordwestwind, in der Früh und in den ersten Vormittagsstunden sind in Kammlagen und im Hochgebirge Böen um und über 150km/h zu befürchten. Erst im Lauf des Tages lässt der Sturm langsam nach. Dazu ziehen an der Alpennordseite, von Vorarlberg bis ins Mostviertel, am Vormittag immer wieder Wolken und einige Regen- oder Schneeschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 1200 und 1600m Höhe. Erst am Nachmittag klingen die Schauer hier ab und es beginnt langsam aufzulockern. In den Südalpen gibt es dagegen nur in der Früh kurze Schauer und hier setzt sich noch am Vormittag verbreitet die Sonne durch.

Mittagstemperaturen:

3000m: um minus 8 Grad

2000m: um minus 2 Grad

1500m: um plus 3 Grad

Morgen, Dienstag

Einiges an Sonne, aber sehr kühl. Zunächst halten sich vom Kaisergebirge bis zu den niederösterreichischen Voralpen noch dichtere Wolken mit einzelnen Regenschauern, schon oberhalb von 1000m sind hier ein paar Schneeflocken möglich. Sonst beginnt der Tag meist schon recht sonnig und bis etwa Mittag setzt sich im gesamten Bergland die Sonne durch. Der Nachmittag verläuft über weite Strecken ungetrübt. Der Wind aus Nordwest bis Nord ist nur noch lebhaft bis kräftig. Es kühlt weiter ab und damit gibt es im Hochgebirge winterliche Temperaturen, in 2000m Höhe hat es zu Mittag zwischen minus 5 Grad am Schneeberg und plus 2 Grad am Arlberg.

Bergwetter im Detail: