Letzte Messwerte von 09.00 Uhr

Eine Sturmwarnung gilt bis einschließlich Gründonnerstag.

Gestern wurden im Flachland Böen bis 123 km/h gemessen (Waizenkirchen, OÖ). Auf den Bergen war der Wind noch weit stärker: 136 km/h am Sonnblick, 145 km/h am Galzig, 161 km/h am Feuerkogel und auf der Zugspitze sogar 193 km/h!

Der Höhepunkt des Sturms ist damit zwar überstanden, es weht aber auch noch heute am Mittwoch und morgen am Donnerstag starker bis stürmischer Nordwestwind. Böen von 60 bis 110 km/h sind an beiden Tagen möglich, vor allem in Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Obersteiermark. Auf den Bergen kann der Wind noch stärker, also orkanartig, sein.

Außerdem kommen in den Nord- und Zentralalpen bis Ostern große Regen- und Schneemengen zusammen, stellenweise über 100 Liter pro Quadratmeter. Ab der kommenden Nacht wird es deutlich kälter, das heißt, es kann zeitweise bis in die Täler schneien. Der Schnee kann zu Verkehrsproblemen führen.

Das alles führt zu einer Zuspitzung der Lawinengefahr. Aber auch Muren können abgehen und durch das Schwanken der Schneefallgrenze auch lokale Überflutungen.

Heute, Mittwoch

Stürmisch und deutlich kälter! In den Nord- und Zentralalpen ist es tiefwinterlich, es schneit immer wieder, zum Teil auch kräftig und mit dem Sturm kommt es auch zu Schneeverwehungen. Deutlich mehr Sonne und nur ein paar Schneeschauer aber im Süden, von den Lienzer Dolomiten über die Lavanttaler Alpen und die Karawanken bis zum steirischen Randgebirge. Sehr windig ist es aber überall und der Sturm verschärft die Kälte. Die Lawinengefahr nimmt weiter zu!

Temperaturen zu Mittag:

1500m: -6 bis -2 Grad

2000m: -10 bis -7 Grad

3000m: um -16 Grad

Morgen, Gründonnerstag

Im Großteil des Berglandes geht es stürmisch weiter und es schneit verbreitet. Wieder sind in den Nord- und Zentralalpen große Neuschneemengen möglich. Die Schneefallgrenze steigt auf 500 bis 1000m, am höchsten liegt sie im Westen und im Süden. Und in den Südalpen lockert es am ehesten mit etwas Sonne auf, vor allem in der Früh und am Vormittag. Der Nordwestwind erreicht weiterhin Sturmböen und damit kommt es auch zu Schneeverfrachtungen, die Lawinensituation ist angespannt. Es hat nur minus 7 bis minus 4 Grad in 2000m Höhe.

Bergwetter im Detail: