Letzte Messwerte von 16.00 Uhr

Ein Tiefdruckgebiet über dem Balkan bringt teilweise kräftigen Regen, Schneefall und Sturm.

Seit gestern hat es auf den Bergen zwischen Vorarlberg und der Obersteiermark verbreitet 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee gegeben, in Tirol und Salzburg punktuell noch deutlich mehr. Außerdem führen die großen Regenmengen bereits teilweise zu Überflutungen.

Auch am Nachmittag regnet bzw. schneit es teilweise kräftig, der Schwerpunkt liegt im Tiroler Unterland, Salzburg, in der Obersteiermark und im Süden Oberösterreichs. Hier kommt noch etwa ein halber Meter Neuschnee dazu, damit steigt die Lawinengefahr auf den Bergen. In tiefen Lagen ist es teilweise kräftiger Regen, der Bäche und Flüsse weiter ansteigen lässt, damit bleibt auch die Überflutungsgefahr bestehen. Merklich nachlassen werden Regen und Schneefall in der kommenden Nacht.

Der Wind bleibt teilweise stürmisch. Auf den Bergen liegen die Windspitzen zwischen 80 und 140km/h. In tiefen Lagen wird der Wind im Westen am Nachmittag allmählich schwächer, in der Osthälfte legt er hingegen zu. Die größten Windspitzen gibt es am späten Nachmittag, am Abend und in der kommenden Nacht in Niederösterreich, Wien, im Burgenland und im Osten der Steiermark: in tiefen Lagen liegen die Windspitzen meist um 80, 90km/h, auf den Bergen und in freien Lagen im Hügelland zwischen 100 und 140m/h.

Gefahren und mögliche Auswirkungen:

Auf den Straßen teilweise tiefwinterliche Fahrverhältnisse, vor allem in höheren Lagen. Durch den vielen Neuschnee können (auch in den Kombination mit dem Wind) weitere Bäume umknicken. Die Folge können blockierte Verkehrswege sein oder Stromausfälle. Auf den Bergen teilweise Lawinengefahr: der Neuschnee wird durch den heftigen Wind teilweise verfrachtet und so können massive Wechten und Einwehungen entstehen. Damit ist auch am Wochenende im freien Gelände große Vorsicht geboten. Überflutungsgefahr durch den starken Regen besteht vor allem vom Tiroler Unterland bis zur Obersteiermark.

Morgen Wetterberuhigung

Der Regen klingt ab, und auch der anfangs im Osten noch stürmische Nordwind lässt allmählich nach. Besonders in Vorarlberg, Tirol und Kärnten setzt sich allmählich sogar die Sonne durch. Kühl.