Warnstufe für Hohe Tauern:

3

Warnstufe für Nockberge:

2

Warnstufe für Gurktaler Alpen:

1

Warnstufe für Sau- und Koralpe:

1

Warnstufe für Kreuzeckgruppe:

2

Warnstufe für Gailtaler Alpen:

1

Warnstufe für Karnische Alpen:

1

Warnstufe für Karawanken:

1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Kärnten

Mittwoch, 16.1., 0.00 Uhr

Frische Triebschneeablagerungen sind noch störanfällig

 

Gefahrenbeurteilung

In den letzten Tagen entstanden in den nordwestlichen Gebirgsgruppen immer wieder frische Triebschneepakete welche bereits durch eine geringe Zusatzbelastung gestört werden können. Diese sind derzeit meist gut zu erkennen. Die ersten Sonnenscheintage nach einer Schlechtwetterperiode sollten zu Beobachtung und Erkundung genutzt werden. In der Kreuzeckgruppe und den nördlichsten Nockbergen bleibt die Anzahl der Gefahrenstellen durch frische, mittlere und störanfällige Triebschneeablagerungen bestehen und eine Lawinenauslösung durch geringe Zusatzbelastung ist möglich. Besonders an Übergängen von wenig zu mehr Schnee ist die Schneedecke leichter zu stören. Im nördlichen Grenzbereich der Gurktaler Alpen sind frische Triebschneeablagerungen leichter zu stören. Sonst liegt meist noch sehr wenig Schnee

Schneedeckenaufbau

Auch am Dienstag sind im Nordwesten mit starkem bis stürmischem Wind in den Hohen Tauern immer wieder frische Triebschneeablagerungen in allen Expositionen entstanden. Zwischen den Triebschneepaketen befinden sich meist lockere Zwischenschichten. In den Gebirgsgruppen mit derzeit noch wenig Schnee haben sich im Schneedeckenfundament kantige Kristalle gebildet.

Tendenz

Am Donnerstag stauen sich im Süden dichtere Wolken wo im Tagesverlauf auch leichter Schneefall einsetzt, sonst ist es noch recht sonnig. Der Wind dreht auf südwestliche Richtung, frischt auf und schiebt die Wolken weiter Richtung Norden. Die Lawinengefahr geht nur langsam zurück.

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Quelle: Lawinenwarndienst KärntenNutzungshinweis