Warnstufe für Bregenzerwaldgebirge:

2

Warnstufe für Allgäuer Alpen / Hochtannberg:

2

Warnstufe für Lechquellengebirge / Arlberg / Lechtaler Alpen:

Ab 2200 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Verwall:

Ab 2200 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Rätikon:

Ab 2200 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Silvretta:

Ab 2200 m: 3

Ansonsten: 2

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Vorarlberg

Montag, 19.2., 7.30 Uhr

überwiegend mäßige, in höheren Lagen regional auch noch erhebliche Lawinengefahr

 

Gefahrenbeurteilung

Es besteht überwiegend mäßige, in höheren Lagen regional erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr für trockene Lawinen geht von Triebschnee der vergangenen Tage, vorwiegend oberhalb ca. 2000 m aus. Gefahrenstellen finden sich vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden und nehmen mit der Seehöhe zu. Kleine bis mittlere Lawinenauslösungen sind dort bereits durch einzelne Wintersportler möglich. Risse in der Schneedecke und Wummgeräusche sind Gefahrenzeichen. Abseits der Pisten ist Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich. In Bereichen mit mäßiger Gefahr sind Schneebrettauslösungen vorallem noch mit grosser Zusatzbelastung und am ehesten an Übergängen von wenig zu viel Schnee möglich. An steilen Grashängen vor allem von Ost über Süd bis West, aber auch in den anderen Expositionen, ist weiterhin auf Gleitschneelawinen zu achten. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden oder zügig passiert werden.

Schneedecke / Allgemeines

Der Sonntag verlief recht trüb, kalt und nur in hohen Lagen gab es Sonne. Zeitweise bewirkte mäßiger Wind im östlichen Verwall in höheren Kamm- und Passlagen lokal kleinräumige Verfachtungen. In der klaren Nacht auf Montag bildete sich vielerorts wieder Oberflächenreif. Neben Bereichen mit lockerem Pulverschnee sind im Gelände oft Windharsch oder brüchiger Schmelzharsch anzutreffen. Neu- und Triebschnee der letzten Niederschlagsperiode konnten sich weiter setzen und verfestigen. Die Verbindung zur Altschneeoberfläche und innerhalb der Triebschneeschichten ist temperaturbedingt vorallem in höheren, steilen Schattenlagen teilweise nur schwach bis mäßig. Mit der Abkühlung trat anderseits eine Stabilisierung der bis in mittlere Lagen durchfeuchteten Altschneedecke ein.

Tendenz

Der Dienstag wird meist dicht bewölkt mit wenigen Sonnenfenstern. Der Mittwoch wird oberhalb des Hochnebels wieder recht sonnig. Dazu bleibt es kalt. Die Lawinengefahr nimmt auch in höheren Lagen weiter ab. Andreas Pecl

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Quelle: Lawinenwarndienst VorarlbergNutzungshinweis