Warnstufe für Bregenzerwaldgebirge:

2

Warnstufe für Allgäuer Alpen / Hochtannberg:

2

Warnstufe für Lechquellengebirge / Arlberg / Lechtaler Alpen:

2

Warnstufe für Verwall:

2

Warnstufe für Rätikon:

2

Warnstufe für Silvretta:

2

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Vorarlberg

Freitag, 24. 03. 07.30 Uhr

überwiegend mäßige Lawinengefahr - im Tagesverlauf vermehrt Nassschneelawinen

 

Gefahrenbeurteilung

Es besteht meist mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind vorallem noch oberhalb ca. 2200 m, bevorzugt in Steilhängen der Expositionen W-N-E sowie in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Schneebrettlawinen können dort insbesondere mit grosser Zusatzbelastung - z.B. eine Gruppe ohne Entlastungsabstände - vor allem an schneeärmeren Stellen oder an Übergängen von wenig zu mehr Schnee ausgelöst werden. Vereinzelt können Lawinen aufgrund des Altschneeproblems in sehr steilen Schattenhängen des Hochgebirges bis in Basisschichten durchbrechen und größere, gefährliche Ausmaße annehmen. In Kammlagen und Scharten ist zudem vielerorts auch auf Wechten zu achten. Mit Erwärmung und Einstrahlung sind in tieferen Lagen und an Sonnenhängen vermehrt kleinere Nassschneelawinen und an steilen Grashängen auch Gleitschneelawinen möglich.

Schneedeckenaufbau

Bis über 2000 m hinauf ist die Schneedecke stark durchfeuchtet und geschwächt. Mit den hohen Temperaturen und oft bewölkter, nur teilweise klarer Nacht trat nur eine oberflächliche Verfestigung ein. Eine tragfähige Kruste ist meist nur in höheren Lagen vorhanden oder dünn ausgeprägt. Vor allem im Hochgebirge sind frische und ältere Einwehungen teilweise noch störanfällig. Zudem sind dort in sehr steilen Schattenhängen teilweise immer noch ungünstige Basisschichten im Altschnee. Gestern wurden erneut Nassschnee- und feuchte Lockerschneelawinen beobachtet.

Tendenz

Der Samstag wird nach meist klarer Nacht überwiegend sonnig und frühlingshaft mild. Auch der Sonntag wird recht sonnig. In den Vormittagsstunden herrschen gute Bedingungen. Die Gefahr nasser Lawinen steigt jedoch im Tagesverlauf jeweils an. Das sollte bei Aktivitäten im freien Gelände berücksichtigt werden. Andreas Pecl

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Quelle: Lawinenwarndienst VorarlbergNutzungshinweis