Warnstufe für Bregenzerwaldgebirge:

2

Warnstufe für Bregenzerwaldgebirge:

3

Warnstufe für Allgäuer Alpen / Hochtannberg:

Ab 2200 m: 1

Ansonsten: 2

Warnstufe für Allgäuer Alpen / Hochtannberg:

Ab 2600 m: 2

Ansonsten: 3

Warnstufe für Lechquellengebirge / Arlberg / Lechtaler Alpen:

Ab 2200 m: 1

Ansonsten: 2

Warnstufe für Lechquellengebirge / Arlberg / Lechtaler Alpen:

Ab 2600 m: 2

Ansonsten: 3

Warnstufe für Verwall:

Ab 2200 m: 1

Ansonsten: 2

Warnstufe für Verwall:

Ab 2600 m: 2

Ansonsten: 3

Warnstufe für Rätikon:

Ab 2200 m: 1

Ansonsten: 2

Warnstufe für Rätikon:

Ab 2600 m: 2

Ansonsten: 3

Warnstufe für Silvretta:

Ab 2200 m: 1

Ansonsten: 2

Warnstufe für Silvretta:

Ab 2600 m: 2

Ansonsten: 3

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

?

Lawinenlagebericht Vorarlberg

Freitag, 20.4., 7.30 Uhr

Im Tagesverlauf rasche Zunahme der Gefahr von Gleit- und Nassschneelawinen

 

Gefahrenbeurteilung

Es herrschen frühlingshafte Verhältnisse, die Lawinengefahr ist am Morgen in höheren Lagen gering, steigt aber schon im Laufe des Vormittags mit der Sonneneinstrahlung und der Tageserwärmung auf mäßig an. An sonnenbeschienenen Hängen unterhalb 2.600m kann sie auch erheblich werden. Es sind viele Gleit- und Nassschneerutsche aus noch nicht entladenen Hängen und felsdurchsetztem Gelände aller Expositionen zu erwarten. Diese können vereinzelt auch große Ausmaße annehmen. Oberhalb 2600m sind noch vereinzelte Gefahrenstellen im extremen, schattigen Steilgelände anzutreffen. In diesen Bereichen ist noch bei großer Zusatzbelastung die Auslösung kleiner Schneebrettlawinen möglich. In Kammlagen ist auch die Gefahr von Wechtenbrüchen zu beachten. Aktivitäten sollten frühzeitig begonnen und rechtzeitig beendet werden. Zonen unter Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Schneedecke / Allgemeines

Der Donnerstag war sonnig und mit Temperaturen von bis zu 12 Grad in 2000m sehr mild. Der Wind wehte leicht aus meist nordöstlichen Richtungen. Die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung führten zu einer weiteren Durchfeuchtung und Setzung der Schneedecke. Die Nacht war warm, aber sternenklar und die Abstrahlung der Schneeoberfläche gut. In höheren Lagen konnte sich ein tragfähiger Schmelzharschdeckel bilden. An steilen Nordhängen sind in hohen Lagen oberflächennah, vor allem in Kammlagen noch Schwachschichten in der Schneedecke vorhanden.

Tendenz

Die nächsten Tage werden sonnig und frühlingshaft mild. Die Lawinengefahr steigt jeweils im Tagesverlauf an. Herbert Knünz

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Quelle: Lawinenwarndienst VorarlbergNutzungshinweis