Warnstufe für Nordalpen:

2

Warnstufe für Nordalpen:

2

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

2

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

2

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Niedere Tauern:

2

Warnstufe für Niedere Tauern:

2

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Nockberge:

2

Warnstufe für Nockberge:

2

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Salzburg

Mittwoch, 20.3., 0.00 Uhr

Triebschnee in Kammnähe, sonst günstige Verhältnisse

 

Gefahrenbeurteilung

Im kammnahen Gelände abgelegter Triebschnee ist teilweise noch störanfällig und als kleines oder mittelgroßes Schneebrett auslösbar. Die meisten Gefahrenstellen gibt es in windexponierten Hochlagen im erweiterten Ost- und Südsektor. Hochalpin auch Auslösepunkte nordseitig hinter kammfernen Geländekanten (große Zusatzbelastung). Aus stark besonntem Steilgelände spontan einige oberflächliche Lockerschneelawinen und vereinzelt (auch größere) Gleitschneelawinen aus steilen Grasmatten. Die Lawinengefahr ist in den windexponierten Hochlagen MÄßIG, sonst GERING. Gefahrenstellen gibt es vor allem in Kammnähe im Nord über Ost bis Südwest schauenden Gelände sowie in steilen Rinnen. Eine Auslösung kleiner bis mittlerer Schneebrettlawinen ist dort vereinzelt schon durch geringe Zusatzbelastung möglich. Anzahl und Auslösebereitschaft nehmen von 1600 bis 2000 m mit der Höhe zu, darunter sind die Verhältniss im Wesentlichen sehr günstig. Direkt am Hauptkamm der Tauern gibt es zudem Auslösepunkte (große Zusatzbelastung) auf den Nordseiten hinter steilen kammfernen Geländekanten oberhalb von 2000 m. SPONTAN sind im Tagesgang aus stark besonntem, extremem Steilgelände kleine oberflächliche Lockerscheelawine möglich. Unverändert sind vereinzelt Gleitschneelawinen aus steilem Grasmattengelände unterhalb 2600 m möglich.

Schneedeckenaufbau

20 bis 40 cm gesetzter Schnee vom Wochenbeginn und kleinräumig noch eine dünne Neuschneeauflage der gestrigen Schauer liegen auf einer oberflächlich vielfach verkrusteten Schneedecke. In den Hochlagen wurde der Neuschnee durch Wind aus West bis Nord kammnah verfrachtet bzw. gepresst, exponierte Bereiche sind zum Teil abgweht. Als mögliche Bruchfläche für Schneebrettlawinen kommt in erster Linie überwehter lockerer Schnee in Frage. Im Tauernbereich überdeckt der Neuschnee oberhalb von 2000 bis 2500 m Einwehungen, die stürmischer Südföhn am Sonntag gebildet hat. In tiefen und mittleren Lagen isoliert der Neuschnee eine oft schon durchfeuchtete Altschneedecke. Das Gleiten auf steilen Grasmatten unterhalb etwa 2600 m hält ungeachtet des Kälteeinbruchs an.

Tendenz

Am Donnerstag mit Strahlung und Erwärmung Tagesgang der Lawinengefahr. Hochalpin ist vor allem der kammnahe Triebschnee noch ein Thema.

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Quelle: Lawinenwarndienst SalzburgNutzungshinweis