Warnstufe für Nordalpen:

2

Warnstufe für Nordalpen:

2

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

2

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

1

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Niedere Tauern:

2

Warnstufe für Niedere Tauern:

2

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Nockberge:

1

Warnstufe für Nockberge:

1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Salzburg

Samstag, 14.12., 0.00 Uhr

Heiklen Föhntriebschnee meiden

 

Gefahrenbeurteilung

Störanfälliger Triebschnee im Nordsektor und in Rinnen. Die Gefahrenstellen sind räumlich begrenzt, aber bereits bei geringer Zusatzbelastung auslösbar und sollten daher konsequent gemieden werden! Die Gefahrenstellen reichen je nach Windeinfluss teilweise bis in den lichten Hochwald herab. Ausgelöste Schneebretter können mittlere Größe erreichen. Die Lawinengefahr ist in den Tauern, inneralpinen Grasbergen und Nordalpen MÄßIG, in der Osterhorngruppe und in den Nockbergen GERING. Die Gefahrenstellen nehmen entlang der Tauern von etwa 1500 m aufwärts, sonst ab etwa 1800 m rasch mit der Höhe zu. Die meisten Gefahrenstellen gibt es im erweiterten Nordsektor hinter Geländekanten (auch kammfern!) und in Rinnen (auch W und O exponiert). Die Gefahrenbereiche sind räumlich begrenzt und bei ausreichender Sicht mit etwas Erfahrung auch gut zu erkennen, können aber teilweise schon durch das Gewicht eines einzelnen Wintersportlers als kleines oder mittelgroßes Schneebrett ausgelöst werden. Insgesamt am heikelsten ist die Situation direkt am Hauptkamm der Tauern.

Schneedeckenaufbau

Stürmischer Südfohn hat umfangreich auf die Nordseiten verfrachtet, exponierte Grate und Kuppen blank gefegt und Rinnen und Mulden mit Triebschnee aufgefüllt. Am stärksten war der Windeinfluss am Freitag im Tauernbereich - in den Talschlüssen Verfrachtung bis weit unter die Waldgrenze! Der frische Triebschnee ist störanfällig, wie aktuelle Stabilitätstests zeigen. Als Bruchfläche dient lockerer, überwehter Schnee bzw. im hochalpinen Bereich auch kantige Formen im Altschnee.

Tendenz

Am Sonntag weiterhin überwiegend MÄßIGE Gefährdung, Triebschnee nach dem Weststurm vom Samstag vermehrt auch im Ostsektor.

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Quelle: Lawinenwarndienst SalzburgNutzungshinweis