Warnstufe für Nordalpen:

1

Warnstufe für Nordalpen:

1

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

1

Warnstufe für Inneralpine Grasberge:

1

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Hohe Tauern:

2

Warnstufe für Niedere Tauern:

1

Warnstufe für Niedere Tauern:

1

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Osterhorngruppe:

1

Warnstufe für Nockberge:

1

Warnstufe für Nockberge:

1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Salzburg

Freitag, 24.1., 0.00 Uhr

Pulver, Wind- und Schmelzharsch. Etwas Vorsicht auf älteren Triebschnee im Nordsektor

 

Gefahrenbeurteilung

Günstige Bedingungen. Einzelne Gefahrenmomente gehen vom älteren Föhn-Triebschnee aus, der insbesondere in den Hohen Tauern bei großer Belastung auslösbar sein kann (schneearm, Übergänge wenig zu mehr). Abseits vom letzten Windeinfluss ist die Lawinengefahr gering. Schattseitig schöner Pulver, sonnseitig meist fahrbare Schmelzharschkruste und hochalpin ein schnittiger Winddeckel für gute Skifahrer. Die Lawinengefahr ist in den Hohen Tauern ab ca. 2200 m aufwärts MÄßIG (2). Überall sonst und abseits vom Windeinfluss GERING (1). Das Hauptaugenmerk gilt jenen, noch gut erkennbaren Triebschneepaketen, die in der Nacht auf Dienstag im Nordsektor (kammnah und kammfern) abgelegt wurden. Betrifft vor allem noch die Hohen Tauern. Dort sind insbesondere ab 2200 m bei großer Zusatzbelastung noch einzelne Schneebretter auslösbar. Aufpassen bei Übergängen von wenig zu viel Schnee und in scheinbar schneearmen Zonen. Abseits vom Alpenhauptkamm sollte man im kammnahen Gelände auf meist kleinräumige Triebschneeansammlungen achten (NW-O-SW). Diese kann man im sehr steilen kammnahen Gelände als Triebschneeschollen oder kleine Schneebretter abtreten. Das Absturz- bzw. Mitreißrisiko überwiegt. Spontane Lawinen: kleine Lockerschneelawinen aus felsdurchsetztem Steilgelände sind mit der Sonneneinstrahlung möglich.

Schneedeckenaufbau

Am Donnerstag hat der starke Südwind in den Tauern kaum Triebschnee gebildet, maximal dünne Triebschneelinsen sind entstanden. Der ältere Föhn-Triebschnee vom Dienstag ist nur noch an wenigen Stellen störanfällig. Abseits von diesem Windeinfluss gibt es eine gesetzte Neuschneeschicht auf einer stabilen Altschneedecke. Schattseitig ist der letzte Neuschnee pulvrig und kalt, sonnseitig hat sich eine Schmelzkruste gebildet. Hochalpin und in windexponierter Zonen gibt es einen mehr oder weniger harten Windharschdeckel.

Tendenz

Weiterhin günstige Bedingungen. Etwas Vorsicht weiterhin vor älterem Triebschnee im Nordsektor insbesondere in den Hohen Tauern.

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Quelle: Lawinenwarndienst SalzburgNutzungshinweis