Warnstufe für Arlberg-Außerfern:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Westliche Nordalpen:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Östliche Nordalpen:

Ab 2000 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Silvretta-Samnaun:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Nördliche Ötzaler und Stubaier Alpen:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Tuxer Alpen:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Kitzbüheler Alpen:

Ab 2000 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Südliche Ötztaler und Stubaier Alpen:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Zillertaler Alpen:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Osttiroler Tauern:

Ab 2400 m: 3

Ansonsten: 2

Warnstufe für Zentral Osttirol:

2

Warnstufe für Osttiroler Dolomiten:

Ab 2400 m: 2

Ansonsten: 1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

?

Lawinenlagebericht Tirol

Samstag, 25. 02. 00.00 Uhr

Frischen Triebschnee beachten!

 

Gefahrenbeurteilung

Die Lawinengefahr in den Tiroler Tourengebieten ist unterhalb etwa 2400m meist mäßig, darüber dann verbreitet erheblich. Die Hauptgefahr bilden frische, störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese sind zumeist noch spröde und können daher schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen neben eingewehten Rinnen und Mulden vor allem im kammnahen Gelände. Vorsichtig zu beurteilen sind außerdem die Übergänge von viel zu wenig Schnee. Unterhalb 2000m ist der tageszeitliche Festigkeitsverlust der Schneedecke zu beachten. Besonders aus stark besonnten Hängen ist ab den Mittagsstunden auf Selbstauslösungen von Feuchtschneerutschen und oberflächlichen Lockerschneelawinen zu achten.

Schneedeckenaufbau

In den vergangenen 24 Stunden gab es in Tirol verbreitet 5 bis 10cm Neuschneezuwachs. Der Höhenwind aus westlichen Richtungen war untertags stark bis stürmisch, drehte später auf Nordwest und ließ etwas nach. Dadurch bildeten sich häufig umfangreiche Triebschneeansammlungen. Die jüngsten Triebschneeansammlungen sind noch spröde und mit der Altschneeoberfläche nur schlecht verbunden. Vor allem inneralpin und entlang des Alpenhauptkammes findet man schattseitig innerhalb der Altschneedecke Schichten aus aufbauend umgewandelten, bindungslosen Schneekristallen. Das betrifft hauptsächlich den Höhenbereich zwischen 2200m und 2800m. Unterhalb 2000m verliert die Schneedecke im Tagesverlauf durch Sonneneinstrahlung und Tageserwärmung etwas an Festigkeit.

Tendenz

Überwiegend mäßige, gebietsweise erhebliche Lawinengefahr.

Link

Quelle: Lawinenwarndienst TirolNutzungshinweis