Warnstufe für Arlberg-Außerfern:

1

Warnstufe für Westliche Nordalpen:

1

Warnstufe für Östliche Nordalpen:

1

Warnstufe für Silvretta-Samnaun:

1

Warnstufe für Nördliche Ötzaler und Stubaier Alpen:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Tuxer Alpen:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Kitzbüheler Alpen:

1

Warnstufe für Südliche Ötztaler und Stubaier Alpen:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Zillertaler Alpen:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Osttiroler Tauern:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Zentral Osttirol:

Ab 2300 m: 2

Ansonsten: 1

Warnstufe für Osttiroler Dolomiten:

1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

?

Lawinenlagebericht Tirol

Dienstag, 28. 03. 00.00 Uhr

Günstige Tourenverhältnisse - leichten tageszeitlichen Anstieg beachten

 

Gefahrenbeurteilung

In den inneralpinen Regionen herrscht oberhalb etwa 2300m mäßige Gefahr, ansonsten ist diese allgemein gering. Am ehesten kann man derzeit Lawinen noch im extrem steilen, schattigen Gelände oberhalb etwa 2300m auslösen. Bevorzugte Bereiche, wo dies möglich ist, sind schneearme Stellen. Dort können bodennahe Schwachschichten noch durch große Belastung brechen und Risse sich über größere Distanzen fortpflanzen. Etwas aufpassen sollte man zudem noch in extrem steilen, besonnten Hängen während des Nachmittags. Wintersportler können dort, wo die Schneedecke feucht ist, kleine Rutsche auslösen. Die Mitreißgefahr ist dabei größer als die Gefahr, verschüttet zu werden.

Schneedeckenaufbau

Der Wechsel aus tageszeitlicher, oberflächiger Durchfeuchtung der Schneedecke und nächtlicher Auskühlung bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit bescheren uns perfekte Frühjahrsverhältnisse. In besonnten Hängen hat sich dadurch ein dicker, tragfähiger und die Schneedecke stabilisierender Harschdeckel ausgebildet. Darunter ist diese bis in hohe Lagen häufig schon bis zum Boden hin durchfeuchtet. Schattseitig findet man unverändert bodennahe Schwachschichten, die derzeit eher nur durch das Zusammenspiel aus großer Belastung und schneearmer Stelle zu stören sein dürfte.

Tendenz

Weiterhin günstige Verhältnisse.

Link

Quelle: Lawinenwarndienst TirolNutzungshinweis