Warnstufe für Steirisches Randgebirge Ost:

0

Warnstufe für Steirisches Randgebirge Ost:

0

Warnstufe für Steirisches Randgebirge West:

0

Warnstufe für Steirisches Randgebirge West:

0

Warnstufe für Nordalpen Ost:

1

Warnstufe für Nordalpen West:

1

Warnstufe für Niedere Tauern Nord:

1

Warnstufe für Niedere Tauern Süd:

1

Warnstufe für Gurk- und Seetaler Alpen:

1

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

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Lawinenlagebericht Steiermark

Mittwoch, 29. 03. 00.00 Uhr

Frühjahrssituation - bei geringer Lawinengefahr dennoch leichten Tagesgang beachten

 

Gefahrenbeurteilung

In der Steiermark herrschen weitgehend günstige Tourenbedingungen. Durch zunehmende Einstrahlung und Erwärmung können sich aus steilen, noch nicht entladenen Hängen vereinzelt kleine Lockerschnee- und Gleitschneelawinen lösen. Wechten können zunehmend instabil werden und brechen. In Nordsektoren über 2200 m Seehöhe existiert aufgrund der Kältereserven immer noch ein Altschneeproblem. Dort kann in extrem steilem Gelände speziell bei großer Belastung eine Schneebrettauslösung nicht ausgeschlossen werden.

Schneedeckenaufbau

Ausstrahlungsbedingt gewinnt die Schneedecke in der Nacht etwas an Festigkeit und verharscht oberflächig. In Tagesverlauf weicht sie speziell sonnseitig schnell wieder auf. Je nach Ausprägung und Strahlungsbedingungen trägt der Harschdeckel unterschiedlich. In den Nordsektoren über 2200 m existiert weiterhin eine Abfolge von Schmelzkrusten und weichen Schichten, bestehend aus großen aufgebauten Kristallen, die als Schwachschichten dienen können. Sonnseitig schreitet die Durchfeuchtung der Schneedecke in allen Höhenlagen voran. Unter der Baumgrenze ist kaum noch Schnee vorhanden.

Tendenz

Am Donnerstag etwas mehr Wolken und im Osten etwas windiger. Bei nur gedämpftem Tagesgang keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.

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Quelle: Lawinenwarndienst SteiermarkNutzungshinweis