Warnstufe für Steirisches Randgebirge Ost:

1

Warnstufe für Steirisches Randgebirge Ost:

2

Warnstufe für Steirisches Randgebirge West:

1

Warnstufe für Steirisches Randgebirge West:

2

Warnstufe für Nordalpen Ost:

2

Warnstufe für Nordalpen Ost:

3

Warnstufe für Nordalpen West:

2

Warnstufe für Nordalpen West:

3

Warnstufe für Niedere Tauern Nord:

2

Warnstufe für Niedere Tauern Nord:

3

Warnstufe für Niedere Tauern Süd:

2

Warnstufe für Niedere Tauern Süd:

3

Warnstufe für Gurk- und Seetaler Alpen:

2

Warnstufe für Gurk- und Seetaler Alpen:

3

  • gering
  • mäßig
  • erheblich
  • groß
  • sehr groß

Für die einzelnen Regionen können besonders kritische Geländeteile grafisch ausgezeichnet werden:

Gefahrenstellen vorwiegend in dunkel markierten Hangrichtungen
>2100m

Die dunkel eingefärbten Hangrichtungen gelten als besonders kritisch. Das linke Beispiel bedeutet folgendes: „Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an den Expositionen West über Nordwest, Nord, Nordost bis Ost oberhalb von etwa 2.100 Metern“.

Wird bei den besonders kritischen Höhenlagen die obere Grenze angegeben, so ist der obere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei trockenen Lawinen). Wird die untere Grenze angegeben, so ist der untere Bereich des Bergsymboles dunkel eingefärbt (typisch bei nassen Lawinen). Wird keine Höhenangabe gemacht, so gelten die kritischen Geländeteile für die ganze Höhe, das ganze Bergsymbol ist dunkel eingefärbt.

?

Lawinenlagebericht Steiermark

Freitag, 20.4., 0.00 Uhr

Nass- und Gleitschneeproblematik! Mäßige bis erhebliche Lawinengefahr!

 

Gefahrenbeurteilung

Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang und steigt verbreitet von mäßig auf erheblich an. Es können sich aus steilen Hängen der Expositionen Nordost über Süd bis Nordwest jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter sind üppige Schneemengen vorhanden, die als große Lawinen bis in tiefere Lagen gelangen können und bereits apere Bereiche wieder verschütten können. Geöffnete Gleitschneemäuler müssen als Gefahrenzeichen gesehen werden! Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

Schneedeckenaufbau

Die Festigkeit der Schneedecke unterliegt einem Tagesgang. Morgens von der Ausstrahlung über Nacht noch verfestigt und überkrustet, gestaltet sich die Schneedecke besonders südseitig am Vormittag schnell wieder sulzig, durchfeuchtet und faul. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch besser. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der Schneedecke bis zum Boden bereits in allen Expositionen vorangeschritten. Sich sammelndes Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprägte Schwachschicht für Nass- und Gleitschneelawinen.

Tendenz

Am Samstag hält das ausgesprochen sonnige und milde Wetter weiter an. Die Nass- und Gleitschneesituation bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe angespannt!

Link

Quelle: Lawinenwarndienst SteiermarkNutzungshinweis